Nachdem meine Kollegin Viki vor einigen Wochen für i-ref in San Francisco unterwegs war (ihr Nachbericht und ihre Shortlist dazu sind sehr empfehlenswert) und Martin sich zuletzt beim Saison Opening in Ibiza tümmelte, mache ich mich nun auch auf in den Sunshine State. Kalifornien ruft. Aber es ist nicht erneut San Francisco oder Los Angeles, sondern für mich geht es an einen Ort, der eher nicht innerhalb der Traumreise Kalifornien erwähnt wird.

Warum eigentlich? Weil die Stadt, in die es mich zieht in ein anderes Paradigma gehört – in das der Technik. Aber es wäre nicht die USA, wenn die Superlative nicht auch hier herausstechen. Es geht nach San Jose – DIE Stadt der Technik, die sich auch „Capitol of Silicon Valley“ nennt.

Als wäre die Aufregung und Euphorie darüber nicht schon groß genug, werde ich damit auch das erste Mal kalifornischen Boden betreten. San Jose scheint dafür perfekt zu sein, denn obwohl es die Stadt der Technologie und des Gründergeistes ist, bietet sie dennoch das typische kalifornische Flair. Santa Cruz – der Geburtsort des Surfens ist nur etwas eine Stunde vom Zentrum der Stadt entfernt, ein beliebtes Ausflugsziel, das ich miterleben darf. Nicht weit davon entfernt – in der Umgebung San Joses verteilt – liegen die Redwoods – bei uns „Küstenmammutbaum“ genannt. Obgleich der eigentliche Redwoods National Park weiter oben im Norden Kaliforniens liegt, werden mich die gigantischen Bäume hier ebenfalls erwarten. Und nicht nur das: Im Hochseilgarten sollen wir uns dort hindurch bewegen. Um ehrlich zu sein, schlackern mir hier schon die Knie und das, obwohl ich keinerlei Höhenangst habe.

Aber natürlich werde ich neben diesen Ausflugszielen auch das Wesentliche in San Jose nicht missen. Eine Tech-Tour wird uns Einblick gewähren in das Innere der Firmen, die seit Jahren unser Leben verändern und in Zukunft noch einiges leisten werden. Mein persönliches Highlight dabei: Tesla. Inklusive Test-Drive und Try-Out von neuen Gadgets. Autofahren kann ich zwar aber nichtsdestotrotz wird es ein Tesla sein. Der Kommentar meines Kollegen: „Der springt schon an wenn du ihn nur antippst.“, macht mir dabei nicht unbedingt Mut, jede Menge Lust habe ich trotzdem. Wäre da nicht die Erinnerung an das erste Mal Automatik fahren: Eine von mir angedachte leichte Bremsung endete in einer Vollbremsung mit Hupen und beinahem Autounfall. Jedoch bin ich trotzdem zu dem Entschluss gekommen: Ich werde es mir nicht entgehen lassen!

 
Im Moment sitze ich hier und frage mich, wie es überhaupt zu diesem Wahnsinn kam. Es ist nun schon zwei Monate her, als die Redaktion mir offenbarte, dass sie mich nach San Jose schicken. Dazwischen ist einiges passiert, die Reise hatte ich nach dem ersten Schock und nach einem überschwänglichen Telefonat mit meiner Mutter und einem – eher entschuldigendem – Gespräch mit meinem Liebsten, der genau das schon immer sehen wollte, schnell verdrängt, denn die To Do’s häuften sich. Und jetzt sitze ich hier. Das Programm habe ich gestückelt meiner Familie durchgegeben, bei der Reise ist definitiv für alle was dabei.

Meinem Vater sage ich, dass ich die Redwoods sehen werde, von denen er mir schon als Kind immer erzählt hat: „Das sind Bäume die sind so riesig und so breit, dass ein VW Bus unter ihnen durch fahren kann.“Meinem Bruder schreibe ich kurz vor knapp: „Darf in San Jose eine Probefahrt bei Tesla machen und dazu neue Gadgets ausprobieren.“ Seine Sprachnachricht erreicht mich, als ich mich heute früh auf den Weg nach Tegel gemacht habe: „Du Arsch!“ Charmant wie immer aber ich verstehe ihn total. Sein größter Traum, ich mache das jetzt mal schnell. Meine Mutter hat mir vor zwei Tagen noch eine Mail geschrieben: „Lege den Fotoapparat NIEMALS aus der Hand!!!“ Ok no pressure – gebe mein Bestes.

Bis hierhin scheinen alle aufgeregter als ich, wobei ich die Euphorie mit Absicht auch unterdrücke, denn ich befürchte, dass mit ihr meine Flugangst zurückkommt. So sitze ich gleich allein mit vier Fremden im Flugzeug uns stürze mich in mein Abenteuer für i-ref. So richtig realisieren werde ich das wohl erst wenn ich wirklich in San Jose stehe. Bis dahin läuft sicher alles wie immer: „Mona macht mal.“

Auf Instagram, Facebook und Twitter sowie unter den Hashtags #VisitSanJose und #rediscovertheworld nehme ich euch mit auf meiner Reise nach San Jose.

Bildmaterial: ©Visit San Jose

KOOPERATION

Die Reise nach San Jose findet in Kooperation mit Visit San Jose und Lufthansa statt. Folgt unserem Partner Visit San Jose auch auf Facebook, Instagram und Twitter. Sämtliche redaktionell entstandenen Beiträge bleiben von der Kooperation unberührt.

Wir freuen uns über das tolle Programm und sagen Danke für die Organisation der Reise!