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Okt
i-ref in Quito: Vom Dschungel zum Mittelpunkt der Erde
VOM GROßSTADTLEBEN MITTEN IN DEN DSCHUNGEL
Freitag, 9.10.2015; 08:30 Uhr, Quito City, Hotel Patio Andaluz

Ich denke heute haben wir es geschafft und den Jetlag überwunden. Durchgeschlafen und nicht, wie gestern schon um 05:oo Uhr hellwach im Bett gelegen, bin ging es heute super fit in ein neues Abenteuer. Auf dem Programm stand Großartiges – wir sollten das Citycenter verlassen und in die Ur-Natur des Umlandes von Quito reisen. Schnell ein paar frische Früchte mit Granola und Kokosraspeln zum Frühstück gegessen und schon ging es mit unserem Mini-Jeep los. Wir waren vorbereitet auf beeindruckende Landschaften. Der Roadtrip dauerte mindestens zwei Stunden und eignete sich perfekt für einen kleinen Power-Nap zwischendrin bis wir plötzlich mitten in der Wildnis aufwachten. Und auch heute ging es wieder ho0ch hinaus – mit einer Canopy Tour sollten wir den Regenwald erkunden.

EINMAL ÜBER DEN REGENWALD FLIEGEN
Freitag, 9.10.2015; 08:30 Uhr, mitten im Dschungel im Umland von Quito

Der Dschnugel begeistert – einfach, weil hier die Gewalt der Natur noch so intensiv und in seiner Echtheit zu spüren ist. Man kann sich nicht in seine vorinstallierte Welt zurückziehen und tun und lassen was man will, sondern man muss nach den Regeln der Natur spielen – und das ist ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Yvonne und ich wurden heute dessen belehrt, dass “Canopy” gar nicht “Hochseil” heißt – so, wie ich eigentlich angenommen hatte, sondern so etwas wie “Dach”, “Markise” oder eben “Wipfel” bedeutet. Das durften wir hautnah erleben. Wir sind wortwörtlich über die Wipfel des eucadorianischen Regenwaldes geflogen. Leute, wann immer ihr diese Möglichkeit wahrnehmen könnt – ergreift sie, denn das ist wirklich ein großartiger Moment. Ab und zu natürlich auch etwas tricky und mit Nervenkitzel verbunden, denn man hängt ja nicht alle Tage bis zu 56m über dem Boden. Aber eben das gehört auch dazu, denn: einfach kann jeder, aber nicht der Dschungel!

DER MITTELPUNKT DER ERDE? NOT ANYMORE...

Völlig berauscht von den Erlebnissen im Dschungel machten wir uns auf den Weg zum nächsten vielversprechenden Punkt diesen großartigen Tages. Der Äquator hat etwas Magisches, etwas Geheimnisvolles. Diese Annahme, die für mich nur etwas persönliches war, hat sich heute bestätigt. Was ich auf dem (richtig verstanden, direkt AUF DEM ÄQUATOR) heute erlebt habe, ist schwierig, in Worte zu fassen. Lasst es mich versuchen – im nächsten Abschnitt.

Die Linie des Äquators wurde bereits im Jahr 1744 von drei französischen Wissenschaftlern ausgemacht. Dort wurde ein beeindruckendes Monument gebaut. Das muss man sich kurz durch den Kopf gehen lassen – damals, da gab es noch keinerlei Technik wie GPS oder Ähnliches. Heute weiß man, dass der wahre Äquator etwa 200m versetzt liegt – diese Linie hat man mit den neusten technischen Möglichkeiten errechnet. Dennoch ist es ganz schön beeindruckend zu sehen, wie nah die Forscher damals schon an diesem Ergebnis lagen, oder?

VON MAGISCHEN KRÄFTEN AUF DEM ÄQUATOR
Freitag, 9.10.2015;  ca. 16:00 Uhr, mitten im Dschungel im Umland von Quito

Doch der wahre Punkt ist, wie gesagt, etwa 200 m nebenan. Ein kleines Dorf namens Intiñan Solar Museum wurde um diese Linie gebaut. Solar Museum, weil dieser Name den Weg der Sonne beschreibt. Wir haben ein paar kleine, aber feine Aufgaben durchlaufen, die uns beweisen sollten, welche beeindruckenden physikalischen Kräfte von dieser Linie ausgehen. Eine Aufgabe war es, einen Fuß vor den anderen zu setzen – Augen geschlossen und Arme weit von sich gestreckt. Sobald man diese Position eingenommen hat, wirken wie von Zauberhand Kräfte, die einen ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Das war ziemlich verrückt! Diese Kräfte sind wahrlich der Nord- und der Südpol – der eine Arm fühlt sich nach Süden gezogen, der eine Arm nach Norden. Diese Kräfte zu spüren, war ein Moment, der mich persönlich schwer beeindruckte und zugegeben noch immer tut.

LUNCH IM CRATER

Das Mittagessen haben wir in einem großartigen Panoramahotel “El Crater” genossen – leider, ohne Aussicht, weil es viel zu wolkig war – man konnte maximal 5m sehen. Dafür haben wir aber etwas anderes gesichtet, so süß, da zerreißt es einem doch glatt das Herz. Babykätzchen!

MEHR

Die Reise nach Quito findet in Kooperation mit Quito Turismo statt. Folgt unserem Partner auch auf Instagram, Facebook oder Twitter. Sämtliche redaktionell entstandenen Beiträge bleiben von der Kooperation unberührt.

Wir danken Quito Turismo für das tolle Programm und die Organisation.

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