CHARLEROI IS THE NEW BLACK

In den letzten Jahren durfte ich für i-ref schon auf einige Reisen antreten bei denen Kunst und Kultur mindestens genau so viel im Vordergrund standen, wie die Reise an sich. Steht ein Trip an bei dem die Themen Kunst, Architektur, Design und Fotografie im Vordergrund stehen bin ich nicht nur der erste, der sich zu Wort meldet sondern auch zum Glück schon oft derjenige gewesen, der die Sache umsetzen darf. Dabei waren die Destinationen, in die es ging, für Kunst- und Kulturliebhaber keine große Überraschung. Ich besuchte die Artissima in Turin, das MoMA PS1 in New York und machte auch schon einen Streifzug durch die Galerien, Foundations und Museen in Düsseldorf.

Zugegeben, es gibt noch einige andere Städte die ich garantiert zu besuchen habe, doch eine Stadt, die ich bis dato noch nicht auf dem Radar hatte war definitiv Charleroi. Die Stadt in der Wallonie liegt knapp 40 Kilometer südlich der belgischen Metropole Brüssel und wurde in der Vergangenheit sicher nicht mit einem reichhaltigen Kunst- und Kulturangebot in Verbindung gebracht. Sollte die Stadt dennoch bei einigen unter euch etwas in Erinnerung rufen, dann sind es die Kohlebergwerke der ehemaligen Industriestadt. Kein Wunder, Charleroi liegt in einem der größten Kohlegebiete Belgiens namens Pays Noir, welches übersetzt den tristen Namen „Schwarzes Land“ trägt.

Schwarz ist Charleroi allerdings schon lange nicht mehr. Die Zeiten der Industriestadt sind nämlich längst gezählt. Charleroi ist glücklicherweise bunt geworden, hat einen enormen Umbruch erfahren und mausert sich von der einstigen Industriestadt zur Kulturstadt. Dass Kunst und Kultur oftmals dort wunderbar sprießt, wo einst Tristesse herrschte, beweist auch das Programm meiner viertägigen Urban Safari bei dem Street Art, Architektur, Design und Fotografie ebenso im Vordergrund steht wie die prägende Industriegeschichte der Region. Also nehmen wir in den kommenden Tagen die Stadt unter die Lupe, in der an jeder Ecke Streetart Werke namenhafter Künstler gedeihen und dort bunte Spuren hinterlassen haben. Wir besuchen das Musée des Beaux-Arts, dass neben dem Museum für zeitgenössische Kunst BPS22 zu den renommiertesten Institutionen der Stadt gehört. Wer begeben uns auf eine Wanderung entlang des bekannten Wanderwegs Boucle Noire, der von riesigen Industriebrachen mit viel Kunst gesäumt ist. Wir besuchen das Rockerill, welches als Club, Ausstellungsraum und Konzerthalle in einer ehemaligen Fabrik als Zentrum für Kunst und Kultur fungiert. Natürlich statten wir auch dem ehemaligen Bergwerk Le Bois du Cazier einen Besuch ab, um nicht nur die Geschichte der Kulturstadt Charleroi kennenzulernen, sondern auch die Vergangenheit und begutachten zu guter Letzt auch das Fotografie-Museum in Marcinelle.

Ihr lest ganz recht, Charleroi scheint vieles zu bieten, von dem es auch uns zu überzeugen gilt. Aus diesem Grund halten wir euch über Instagram und Facebook natürlich live auf dem Laufenden. Wer nach unseren Live Eindrücken nach mehr lechzt, der kann hier natürlich in der kommenden Woche im Detail lesen, was wir erlebt haben und was sich zu besuchen lohnt. Wir sind bereit für eine geballte Ladung Kunst und Kultur und verabschieden uns an dieser Stelle mit „Charleroi is the new black!“

KOOPERATION

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Belgien Tourismus Wallonie entstanden: Sämtliche redaktionell erstellten Inhalte bleiben von der Zusammenarbeit unberührt.

Wenn ihr mehr über die Region lesen wollt, dann besucht auch den Facebook, Instagram und Twitter Channel oder die Website der Wallonie. Wir danken für das wunderbare Programm sowie die Organisation der Urban Safari nach Charleroi.

Titelbild:© WBT Christophe Vandercam