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Die britische Fotografin Bronia Stewart hat gewagt, wovor in Mexiko unter Bemühung der grässlichsten Schauergeschichten unbedingt und völlig zurecht abgeraten wird: Für die Serie „Pepe“ begab sie sich in die Welt der organisierten Klein- und Großkriminalität, in den Kosmos von Gangs und Kartellen.

Etwa 6 Wochen verbrachte sie in der Familie von Pepe Torreblanco, einem Ladenbesitzer und Gangmitglied in Chalco, einem von Raubüberfällen und Morden beherrschten Vorort der Megacity Mexiko-Stadt. Stewart porträtierte nicht nur den Alltag von Pepe und seiner Familie, sondern war auch zu Gast bei Fiestas und Hochzeiten, die im Umfeld der Gang stattfanden. Ziel ihres waghalsigen Projektes war es, der stark im Wechselspiel mit den amerikanischen Pendants stehenden „Mexican Gang Culture“ ein Gesicht zu geben.

Ein Interview, in dem die Fotografin von ihren Erfahrungen erzählt, lest ihr hier.

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Alle Bilder © Bronia Stewart

 

 

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