17
Mai
Partner
Partner
Die Community im Interview anlässlich des #IDAHOT2016

ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH! ist Deutschlands größtes Netzwerk zur Unterstützung der weltweiten LGBTI* Community. Seit fast drei Jahren arbeitet das Team der Initiative ehrenamtlich. An den Wochenenden, nach Feierabend und in den Urlauben. Wir glauben, dass nur #WirAlleGemeinsam etwas verändern können. Anlässlich des Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17.5. haben wir die Menschen zu Wort kommen lassen, die uns im Kampf gegen Homophobie und Transphobie unterstützen. Wir stellen ihnen drei Fragen zum IDAHOT2016.

1. JOHANNES KRAM – Autor, Textdichter und Blogger

 Wofür steht für dich ganz persönlich der IDAHOT?

Johannes Kram: “Im Gegensatz zu den Gay Prides/CSDs steht hier ein weltweit gemeinsamer Tag im Fokus. Er bringt uns dazu, auf die vielen Ländern zu schauen (und von ihnen zu lernen), bei denen die Emanzipationsbewegung schon viel weiter ist als bei uns. Und die Solidarität mit den Menschen zu bekräftigen, in deren LGTBI heute noch verfolgt werden. Für sie müssen wir alle noch mehr tun!”

 Was hast Du zum IDAHOT2016 gemacht?

Johannes: “Hier in Berlin war ich natürlich bei der Kundgebung am Wittenbergplatz dabei. Und habe die Gelegenheit genutzt, mich mit Vertretern von unterschiedlichen Teilen der Community darüber auszutauschen, wie wir uns noch besser gegen die neuen und alten Homophobiker aufstellen können.”

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft im Jahr 2016?

Johannes: “Parteien, die sich gegen die die Entschädigung von Opfern des § 175 oder die Ehe für Alle ausspechen, haben auf unseren CSDs nichts zu suchen. Nicht nur wir LGTBI, sondern auch die Heteros müssen klar machen, dass Gerechtigkeit für Minderheiten ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist.”

2. HANNAH SCHWEIER – Freie Autorin, Regisseurin und Aktivistin bei “Wir sind das Grundgesetz”

Wofür steht für euch ganz persönlich der IDAHOT?

Hannah Schweier: “Für Toleranz, Diversität und Mut. Ein Tag, der gegen Ängste des Anderssein ist. Besonders wichtig ist, dass man sich mit einem “anders” nicht verstecken muss… Sich zeigen darf. Denn es gibt KEIN anders! Warum? Dazu möchte ich Peter Lauster ((*1940), deutscher Psychologe und Autor) zitieren. “Wo Liebe ist, kann keine Angst sein, und wo keine Angst ist, gibt es keine Aggression. Liebe aber kann nur sein, wenn ich in Klarheit aus dem Kern meines Selbst mich nach außen öffne.”

Wie seid ihr von “Wir sind das Grundgesetz” den IDAHOT2016 begangen?

Hannah: “Da wir mit kleinsten Mitteln unsere eigene Kampagne kurzfristig auf die Beine gestellt haben, können wir noch nicht viel mehr beitragen, als euch freudig die Hand zu reichen und zu brainstormen, wie man sich gegenseitig unterstützen kann. Natürlich ist für uns unter “alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben” auch die sexuelle Orientierung und Identität gemeint. In unserem neuen Kampagnenvideo konnten wir in der Verdichtung/ und Vereinfachung, die sich durch alle Artikel unseres Grundgesetzes ziehen, nicht auf alle Absätze und vor Allem das was diesen fehlt, explizit eingehen. Es fehlt ja schon an allen festgeschriebenen Grundrechten an allen Ecken und Enden. Die LGBTI Community gehört selbstverständlich im Grundgesetz explizit erwähnt und der Artikel 3 Abs. 3 gehört ergänzt! Dafür stehen wir auch auf!”

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft im Jahr 2016?

Hannah: “TTIP, Pegida, Flüchtlingskrise, Böhmermann und Panama Papers – Allen sollte klar werden, dass wir in Zeiten des Umbruchs leben. Wegsehen bietet keine Alternative. Mit jedem Tag, an dem wir keinen aktiven Beitrag zu unserer Demokratie leisten, verlieren wir auch unseren Einfluss darauf. Wir wünschen uns mehr selbstbewusstes Verhalten, in unseren Grundwerten verankert – Freiheit. Vielfalt. Gemeinschaft.  Ausgrenzung und Abschottung bieten uns keine langfristigen Lösung, sondern werden über die Zeit unsere Freiheiten radikal schmälern.”

3. KRISS RUDOLPH – Chefredakteur der MÄNNER

Wofür steht für dich ganz persönlich der IDAHOT?

Kriss Rudolph: “Zwar bin ich als Journalist ganzjährig mit den zahlreichen Fällen von Homo- und Transphobie beschäftigt. Aber es ist gut, dass es einen Tag im Jahr gibt, an dem man auch den Stand der Diskriminierung nach außen in die mehrheitlich heterosexuelle Gesellschaft trägt. Die muss man ja immer wieder daran erinnern, dass zwar alle von “heiraten” sprechen, dass aber schwule und lesbische Paare immer noch nicht die gleichen Rechte haben, was Ehe und Adoption betrifft. Einerseits müssen wir informieren, was die Lage in Ländern wie Russland und Uganda, aber auch Ungarn oder Polen betrifft. Andererseits müssen wir gar nicht so weit schauen. Angesichts der Erfolge der AfD, die Diskriminierung in Deutschland leugnet und uns vorschreiben will, wie wir bei CSDs aufzutreten haben, muss man wachsam sein. Die AfD will morgen Politik machen – mit Ideen von vorgestern. IDAHOT und CSDs sind 2016 politisch besonders wichtig.”

Wie beging das MÄNNER Magazin den IDAHOT2016?

Kriss: “Da Rechtspopulisten, Evangelikale und Homophobe in ihren Parolen und Programmen eigentlich positiv klingende Begriffe wie “zivil” und “Demo für alle” umdeuten und versuchen, mit neuer Bedeutung aufzuladen, beginnen wir am IDAHOT die Serie “Deutsche Sprache, schwere Sprache”, in der wir auf diverse Fälle von Etikettenschwindel hinweisen. Außerdem zeigen wir an verschiedenen Beispielen auf, was Homophobie in Deutschland eigentlich kostet.” 

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft im Jahr 2016?

Kriss: “Dass man sich äußert und so handelt wie im Jahr 2016 – nicht wie 1956. Kindern, die bei homosexuellen Eltern aufwachsen, geht es mindestens so gut wie bei Heteros. Dafür gibt es Studien. Und um das zu verstehen, muss man sich nur mal ansehen, wie liebevoll schwule Väter mit ihren Kindern umgehen. Wer sich da noch Sorgen um das Kindeswohl macht, ist ideologisch verblendet. Liebe ist Liebe, und wenn zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen wollen, dann haben Gesellschaft und Politik das zu respektieren und zu unterstützen. Alle Argumente liegen auf dem Tisch: Es gibt nichts mehr darüber nachzudenken. Wer das behauptet, betreibt Verzögerungstaktik. Wer Erreichtes wieder zurückfahren will, handelt schäbig und menschenfeindlich.”

4. JÖRG KALITOWITSCH – Versammlungsleiter Cologne Pride

Wofür steht für dich ganz persönlich der IDAHOT?

Jörg Kalitowitsch: “Der Idahot ist ein weitere Tag im Jahr, an dem wir Sichtbarkeit zeigen und für Akzeptanz für Menschen einfordern, die ihre_n Parter_in lieben und dem vermeintlichen “Normraster” nicht entsprechen, also Lesben, Schwule, Trans* und Intermenschen.”

Wie beging Köln den IDAHOT2016?

Jörg: “Wir begingen den IDAHOT in Köln traditionsgemäß (alles was zweimal stattgefunden hat, ist bei uns ja schon Tradition) vor dem Dom. Wir unterstützten die Aktion “Rote Karte” von andersundgleich-nrw.de, hatten drei Redebeiträge und ließen dann über 1.000 Ballons mit unseren Forderungen und Grüßen in die Luft steigen.”

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft im Jahr 2016?

Jörg: “Von der Politik wünsche ich mir, dass sie endlich Eier in der Hose hat und die Ehe für alle “freigibt”. Damit erübrigen sich viele andere Diskussionen. Die Opfer des §175 müssen weiterrhin endlich und schnellstens entschädigt und rehabilitiert werden. Von der Gesellschaft wünsche ich mir weniger “Du oder ich”, sondern mehr “wir”. Keinem Hetero geht etwas verloren, wenn ich vollumfänglich heiraten könnte. Was spricht also dagegen?”

5. ELOY DE JONG – Caught in the Act

Wofür steht für dich ganz persönlich der IDAHOT?

Eloy de Jong: „Erst einmal finde ich es gut, dass wir so einen Tag haben. Es ist auch ein Tag der Erinnerung. Ich bin sehr froh, dass sich weltweit so viele Menschen Mühe geben, anderen die Augen zu öffnen, das Homophobie und Transphobie noch immer allgegenwärtig ist – und das das aufhören muss. Ohne die vielen Aktivist*innen weltweit wären wir heute noch lange nicht da, wo wir sind. Und der Kampf ist ja noch nicht vorbei. Ich finde immer, das Wichtigste ist doch die Liebe. Das jede*r jede*n lieben sollte, den man lieben möchte. DAS ist doch das Wichtigste.“

Wie hast Du heute den IDAHOT2016 verbracht? 

Eloy: „Ich bin mit meinen Kollegen von Caught in the Act gerade im Studio bei den Proben für unsere „Love is everywhere“-Tour und natürlich für unseren Auftritt bei der Gay Pride. Ihr bei ENOUGH is ENOUGH! wisst natürlich schon, was wir gemeinsam planen, aber noch darf ich nicht zuviel verraten. Es ist ja eine Überraschung. Am Abend haben wir uns den Rainbow-Flash hier in Holland angeschaut. Immer wieder ein emotionaler Moment!“

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft im Jahr 2016?

Eloy: „Die Ehe für alle ist für mich ein ganz wichtiges Thema. In sovielen Ländern in der EU haben wir bereits gleiche Rechte und können tatsächlich auch heiraten. Bei uns in Holland schon seit über 15 Jahren! Das ist doch verrückt, dass Deutschland das nicht hinbekommt. Das Menschen, die sich lieben, auch wirklich überall heiraten dürfen, dass sollte doch wohl überall möglich sein. Wir in Holland sind doch ein gutes Beispiel – ich hoffe, das soviel Länder wie möglich folgen werden. Das wünsche ich mir für 2016!“

6. KLAUS NIERHOFF – Schauspieler

Wie hast Du den IDAHOT2016 zelebriert?

Klaus Nierhoff: “Zum IDAHOT habe ich eine Rede auf dem Roncalli-Platz in Köln halten.”

Können wir etwas aus deiner Rede zitieren? 

Klaus: “Das Festhalten an Glaubenssätzen ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die sich natürlich auch durch unsere Reihen zieht. Auch wir stellen oft unsere eigene Erfahrungswelt über die der anderen und entwickeln blinde Flecken. Wir Schwulen vergessen oft den lesbischen, transsexuellen, Transgender- usw. Blickwinkel – ich will gar nicht ins Detail gehen – aber was hilft, ist doch, dass wir uns gegenseitig unsere Geschichten erzählen. Dass wir uns zuhören und lernen, dass es andere Sichtweisen auf die Welt gibt und dass nichts über Ausgrenzung funktioniert, sondern nur über Integration. Eine Vielfalt an Lebensweisen macht unsere Gesellschaft reicher! Einen Appell möchte ich noch an unsere verzagte große Koalition richten: schaffen Sie endlich die Grundlage für die vollständige Gleichstellung unserer Lebensweisen, ermöglichen sie sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung und Selbstakzeptanz und lassen Sie sich nicht von den geistigen Brandstiftern in unserem Land beeinflussen. Ich möchte von Ihnen das hören, was die amerikanische Justizministerin Loretta Lynch an die Transgender-Community gerichtet hat:

“Das Justizministerium und die gesamte Regierung Obama möchten Ihnen sagen, dass wir Sie sehen. Wir stehen hinter Ihnen, und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um Sie auf Ihrem Weg zu beschützen. Sie sollten wissen, dass die Geschichte auf Ihrer Seite ist. Dieses Land wurde auf dem Versprechen gleicher Rechte für alle gegründet, und wir haben es immer geschafft, der Erfüllung dieses Versprechens Stück für Stück, Tag für Tag näher zu kommen. Es mag nicht leicht sein, aber gemeinsam werden wir es schaffen.“ (Auszug aus der Rede anlässlich des IDAHOT 2016 in Köln)

7. TONY EBERHARDT – Abiturient, Aktivist und Mr. Gay Germany 2015

Wofür steht für dich ganz persönlich der IDAHOT?

Tony Eberhard: “Der 17.5. hat eine sehr große Bedeutung für die LGBTI-Community. Die WHO strich 1990 Homosexualität aus der Liste der Krankheiten. Das hatte zur Folge, dass sich die Gesellschaft sozialer und toleranter weiterentwickelte, und oft auch auch politisch: Zum Beispiel die Legalisierung von homosexuellen Handlungen in Deutschland (Streichung des §175), die Eingetragene Lebenspartnerschaften, die Akzeptanz von Vielfalt in der Gesellschaft. Aber der Kampf ist noch lange nicht zu Ende gekämpft.”

Was hast Du zum IDAHOT2016 gemacht? 

Tony: “Ich habe bei Facebook ein Statement abgeben, warum für uns der Tag wichtig ist. Und wofür wir kämpfen – national und international. Damit möchte ich den Menschen klarer und bewusster machen, dass noch sehr viel zu tun ist.”

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft im Jahr 2016?

Tony: “In Deutschland natürlich die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, eine 100%-ige Gleichstellung und die Gleichberechtigung und Selbstverständlichkeit aller Menschen. Denn Liebe ist Liebe und es gibt nichts zu definieren. Wir leben in einer modernen Welt! National, als auch international, wünsche ich mir, dass in der Politik mehr Mut zur Offenheit, Akzeptanz, Selbstverständlichkeit und Sozialem steht. Denn nur dadurch kann sich etwas in der Gesellschaft verändern. Gesetze formen die Gesellschaft und müssen auch in den Köpfen der Menschen ankommen. Aber auch die Menschen müssen eine ganz klare Botschaft an die Politik senden. Unsere Stimmen müssen hör- und sichtbarer werden. Unsere Stimmen sind die “Waffen” für unsere Zukunft.”

Alle Infos zu unseren Gesprächspartnern:

Johannes Kram ist ein deutscher Autor, Textdichter, Blogger und Marketingstratege. Johannes Kram lebt und arbeitet in Berlin. Aktuell ist er mit seinem Nollendorfblog für den Grimme-Online-Preis nominiert.

Hannah Schweier ist  freie Autorin und Regisseurin. Sie ist Teil der neu gegründeten Aktivistengruppe “Wir sind das Grundgesetz”. Die Gruppe hat ein emotionales Video veröffentlicht. “”Wir sind das Grundgesetz” ist eine Kampagne von Single Socks und ist entstanden in den Osterferien 2016 mit Freunden, Familienangehörigen und Teilnehmer*Innen des Ferienprogramms DeutschPlus HOORAY und wurde erstmals in Berlin beim DeutschPlus Day Of Rights – Tag der Grundrechte am 8. Mai 2016 im Heimathafen Neukölln der Öffentlichkeit präsentiert. HOORAY und Day Of Rights sind Veranstaltungen von DeutschPlus e.V. und werden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.”

Kriss Rudolph ist seit Februar 2015 Chefredakteur der MÄNNER. Zuvor war der Wahl-Berliner 16 Jahre lang Radiojournalist – u. a. bei SWR3 in Baden-Baden und bei WDR2 in Köln. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Romane, darunter “L.A. Affäre” (Bruno Gmünder) und “Kindsköpfe” (S. Fischer).

Jörg Kalitowitsch ist Versammlungsleiter der alljährlich stattfindenden Cologne Pride, dem CSD-Spektakel in der Domstadt. Etwa  800.000 Zuschauer sind dabei, wenn am Sonntag, 03. Juli 2016 Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender ab 12 Uhr in einem bunten Zug durch die Kölner Innenstadt ziehen.

Eloy de Jong ist ein niederländischer Popsänger. Bekannt wurde er Anfang der 1990er Jahre als Mitglied der englisch-niederländischen Boygroup Caught in the Act, die sich am Silvesterabend 2015/2016 wieder zusammengefunden haben. Die Gruppe ist nach wie vor sehr erfolgreich und unterstützt ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH! in ihrer Arbeit. In diesem Sommer hat die Initiative noch viele gemeinsame Aktionen mit CITA vorbereitet. Im Moment verlost EiE 3×2 Freitickets für die “Love is everywhere”-Tour 2016. Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr hier.

Klaus Nierhoff ist ein deutscher Schauspieler. Er ist Botschafter der Arcus-Stiftung und Pate des Kölner Jugendzentrums “anyway”.  Er engagiert sich darüber hinaus für die Initiative “Schule ohne Homophobie”. Klaus Nierhoff lebt und arbeitet in Köln und Berlin.

Tony Eberhardt ist Model, Fotograf, Handballspieler, Abiturient und Aktivist. Als Kleinkind verlor er wegen einer Innenohrentzündung 80 Prozent seines Hörvermögens, das Sprechen lernen fiel ihm schwer, in der Schule wurde er deshalb gehänselt. Tony Eberhardts Biografie und vor allem sein überzeugendes Plädoyer gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung haben 2015 auch die Jury der Mr. Gay Wahl überzeugt: Tony wurde zum Mr. Gay Germany gewählt und setzt sich seitdem aktiv für die Regenbogen-Community ein.

KOMMENTAR SCHREIBEN