Lange wird er herbeigesehnt, ewig wird er vorbereitet, aber spätestens nach der 20. Runde „Kevin allein zu Haus“ und „Tatsächlich Liebe“ ist er vorüber, der „Heilige Abend“ im Kreis der Familie. Doch ist der berühmteste Feiertag des Jahres gerade mal der Anfang, was folgt ist eine Endlosschleife aus Langeweile, Orientierungslosigkeit und latentem Völlegefühl – WILLKOMMEN ZWISCHEN DEN JAHREN!

Die Rede ist von diesem gar sonderbaren Zeitfenster, beginnend am 25.12., kurz nach dem Gänsebraten, starten überfutterte Weihnachtler ihren Winterschlaf und schieben ihren Körper im Schritttempo von A nach B, ohne zu wissen, wo B eigentlich ist. Das Ganze kann schon mal bis zur Silvesternacht, dem großen Finale der Schlummerphase, dauern, bis der Homosapiens Dank China-Böller erwacht und frohen Mutes das neue Jahr antritt.

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Ja – ihr hört richtig. Ein großer Fan dieses lähmenden Übergangs bin ich definitiv nicht. Drum düse ich davon und stopfe das Zeitloch einmal mehr mit dem schönsten Hobby der Welt, dem Reisen. Nach San Sebastián in 2010, Istanbul in 2011 und Kapstadt in 2013 freu ich mich heute auf 5 herrlich verschneite Tage in der malerischen Kulisse des Meraner Landes.

Die wunderbaren Kontraste dieser sagenhaften Region sind I-REF nicht neu. Nach zahlreichen Pressereisen in Südtirol, schlug ich im Juni 2013 erstmals im weltbekannten Kurort Meran auf, um im Rahmen des Blogger-Workshop #MEETMERANO einen Vortrag zum Thema „Die Professionalisierung sozialer Netzwerke“ zu halten. In 5 Tagen erkundeten wir das Meraner Land aus nächster Nähe, genossen köstlichen Wein, fantastische Küche und diskutierten in 3 ausgewählten Panels über Chancen & Risiken der digitalen Revolution in der Tourismusbranche.

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Als nun im Oktober die Frage im Raum stand, wo ich die Zeit zwischen den Jahren verbringe, ergab sich die Antwort von ganz alleine. Die liebe Jenny, von „Zimt Zucker und Liebe“ stellte auf Facebook die Frage, wo sie als nächstes hinreisen solle. Wie aus der Pistole kommentierte ich: „Südtirol geht immer!“ Es wäre also gut möglich, dass die folgenden Worte leicht schwülstig tönen, doch keine Destination ist Team I-REF in den letzten Jahren so ans Herz gewachsen, wie die Region ums italienische Alto Adige/Südtirol.

Mit dem Meraner Land, einer unabhängigen Provinz unter der Dachmarke Südtirol, entdeckte ich im Juni quasi den Schatz im Schatz: Urbanes Lebensgefühl nebst ländlichem Charme, traditionelle Bauernhöfe inmitten moderner Architektur und obendrein die höchste Dichte an Sterneküchen. Schnell war klar: Diese Gegend bietet weit mehr als starke, emotionale Kontraste – das Meraner Land ist vielmehr das häufig zitierte Tüpfelchen auf dem „i“, das Südtirol zu meiner versteckten zweiten Heimat werden ließ.

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Freut euch daher auf ein sportlich, buntes Programm zur Weihnachtszeit, neuen kulinarischen Ergüssen und auch der ein oder anderen Kuriosität. Via Social Media gibt’s wie gewohnt erste Updates, den ausführlichen Nachbericht stellen wir im neuen Jahr online.

Das Timing stimmt ebenfalls, den Brenner-Pass und Brixen habe ich bereits passiert, in knapp einer Stunde bin ich am Ziel. Euch allen noch wunderbare Feiertage und liebe Grüße aus Meran!