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Foto: © Delia Braun

1986 in Kasachstan geboren, zieht Elenka im Alter von einem Jahr mit ihrer Familie nach Deutschland. In einer Mischung von Bravo-Hits-CDs, Chansons und Hardrock musikalisch sozialisiert, beginnt sie früh, selbst Musik zu machen. Während ihres Studiums an der Popakademie Mannheim lernt sie die Produzenten von Feeling Valencia kennen und beginnt, sich in den weiten Sphären elektronischer Musik auszuprobieren. Sie singt auf Deutsch, reflektiert dabei aber hörbar ihre kasachischen Wurzeln. Nach dem Abschluss zieht sie nach Berlin, wo sie nicht nur weiter an eigenen Tracks arbeitet, sondern auch die vielfältigen Einflüsse der Clubkultur aufsaugt. Nachdem sie im November schon die „Anuschka“-EP veröffentlichte, erscheint am 22. Mai ihr gemeinsam mit Feeling Valencia und Robot Koch produziertes Debütalbum „Elenka“ bei Chimperator/Sony Music.

 

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ICH.

 

WAS BEDUETET „TUN“ IN DEINER WELT?

Weniger reden, machen!

WAS „NICHTS TUN“?

Den Spruch hab ich mal irgendwo gehört und er trifft es ziemlich gut: Menschen, die etwas ändern wollen, finden einen Weg; Menschen, die nichts ändern wollen, suchen Gründe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der „Nichts Tuer“ am lautesten meckert und das am liebsten stundenlang. Die negative Energie von solchen Menschen versuche ich zu meiden.

 

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DEINE ARBEIT

 

1. ALLES FING DAMIT AN, ALS ICH…

meinen ersten Kassettenrekorder bekam und herausfand, was man mit Tesa-Streifen, langweiligen Hörspiel-Kassetten und dem roten Knopf am Kassettenrekorder machen kann.

2. MEIN JOB IST FÜR MICH…

schrecklich schön!

3. HEUTE SIEHT EIN GEWÖHNLICHER ARBEITSTAG BEI MIR FOLGENDERMASSEN AUS:

Ich glaube das einzige, was zur Zeit gewöhnlich ist, ist aufstehen, duschen und ein Cappuccino, alles andere bewegt sich zwischen Studio, Clubs und Gelegenheits-Jobs. Mein Arbeitsleben ist eher aufregend, Langeweile kommt da selten auf. Das kann manchmal aber auch anstrengend werden, wenn man zwischen so vielen Baustellen springt, dadurch dauert alles so viel länger. Aber ich kann und will keines meiner Projekte aufgeben, deshalb wird das so wohl auch noch ne Weile bleiben.

4. DEN GROESSTEN EINFLUSS AUF MEIN SCHAFFEN HAT…

Es gibt vieles, was mein Schaffen beeinflusst. Das meiste basiert wohl auf Inspirationen und Emotionen: z.B. eine neue musikalische Entdeckung, die mich dazu bringt Neues auszuprobieren oder auch eine emotionale Situation, die ich musikalisch verarbeite, manchmal ist es auch nur einfach das Geld, das ich brauche um die Miete zu bezahlen.

5. MEIN AKTUELLES PROJEKT TRÄGT DEN NAMEN:

Dafür gibt es noch keinen Namen, aber ich kann schon mal so viel verraten: Ich produziere gerade meine erste Techno-EP und das Album für eine Künstlerin.

6. HIERBEI GEHT ES UM:

die Liebe, wie immer!

 

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DEIN LEBEN

 

1. DAS BIN ICH GEWORDEN:

Electro-Popper

2. DAS WOLLTEN MEINE ELTERN IMMER:

Dass ich glücklich bin, nen reichen Mann heirate, Kinder bekomme, ein bisschen Klavierunterricht gebe und regelmäßig anrufe.

3. DAS HABE ICH MIR EINFACHER VORGESTELLT:

Mit Musik Geld zu verdienen. Habe immer geglaubt, dass Menschen, die auf der Bühne stehen sehr viel Geld haben müssen, sonst hätten sie sich doch überhaupt nicht die schönen Kostüme leisten können?!

4. UND DAS SCHWIERIGER:

Musik zu produzieren.

 

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WIE LAUTET DEINE FRAGE?

Wenn man Dich trinken könnte, welches Getränk wärst Du?