„Good to be back“ hab ich’s gestern im sozialen Netzwerk genannt: Schnell musste es gehen – wie immer. Schnell zeigen, wo ich bin und dann fix raus mit dem Statuspost. Doch liegt die Wahrheit im Detail: Ich habe aufgehört zu zählen, wie häufig ich hier bereits aufschlug. Ganz einfach auch deswegen, weil meine Liebe zum Meraner Land, zur Destination Südtirol und zu den Menschen, die hier leben, längst kein „klassisches“ Besucherverhältnis mehr ist.

Ich habe mittlerweile Freunde hier, ich kenne die Region weit besser wie jeder Urlauber oder Stammgast und habe sie auf vielfältigen Ebenen in den letzten 6 Jahren erkundet: Mal als Medienschaffender in der Berichterstattung, als Berater im Destinationsmarketing, als Produzent und Referent in verschiedenen Projekten und Workshops oder einfach nur als Gast. Doch völlig egal, in welcher Funktion ich dieses einzigartige Fleckchen Erde bereise, Südtirol ist längst kein Job mehr für mich – Südtirol wurde ein Teil von mir.

Fakt ist, die Destination selbst, mein persönlicher Liebling, das Meraner Land und auch die Menschen und deren Geschichten, sie alle entwickeln sich weiter – und ich mit ihnen. Bei nahezu jedem Besuch gilt es wieder Neues zu entdecken: Egal ob private Themen, wie mein Besuch bei Onkel Taa zwischen Weihnachten und Neujahr, oder abenteuerliche Herausforderungen, wie mein Ausflug zum Salewa Basecamps in 3000 Meter Höhe und klirrender Kälte. Das Portfolio dieses Landes, es ist endlos und voller Schätze. Zwei weitere habe ich gestern hinzugefügt und will euch gerne davon erzählen:

 

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1. Ein Abendessen bei Sternekoch Jörg Trafoier im Restaurant Kuppelrain in Kastelbell.

Nun ist es kein Geheimnis mehr, dass ich bereits so manche Gourmetküche genießen und dem ein oder anderen Sternekoch über die Schulter schauen durfte – ein Abend im Kuppelrain lässt jedoch selbst den kritischsten Feinschmecker in die Knie gehen. Denn hier stimmt einfach alles. Der Zauber beginnt in einmaliger Kulisse und endet – wie so oft – auf glänzendem Porzellan!

Eingerahmt von Bäumen und Sträuchern, mit direktem Blick auf die Burg Kastelbell, hat Sternekoch Jörg Trafoier und seine Frau, Sommelière Sonya einen Genuss-Tempel erschaffen, der uns ganze vier Stunden lang verwöhnte. Seit Frühjahr 2013 steht nun auch Sohn Kevin Trafoier in der Küche und hat mit seinem eigenen Stil die kreativen Gerichte des Hauses ergänzt und weiterentwickelt. Und auch Tochter Natalie Trafoier ist jüngst voll und ganz in den Familienbetrieb eingestiegen. Als gelernte Konditorin und Patissière ist sie quasi das Tüpfelchen auf dem „i“ einer mehr als erfolgreichen Familienbande.

Die Philosophie des Küchenchefs und Gastwirts Jörg Trafoier lässt sich in wenigen Worten so beschreiben: „große Küche mit besten einheimischen Produkten immer wieder neu interpretieren, daraus Kreativgerichte entwickeln und dabei die Reinheit eines unverfälschten eigenen Geschmacks erhalten.“

 

 
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 2. Der Küglerhof in Dorf Tirol: Einmaliger Blick, einmalige Lage, einmaliges Hotel!

Der Küglerhof ist so einzigartig wie seine Lage an den sonnigen Hängen über Dorf Tirol. Die Panoramic Lodge über dem Etschtal bietet eine atemberaubende Aussicht auf Meran und die umliegende Bergwelt mit ihren unzähligen Apfelbäumen und dem Schloss Tirol. Die modern eingerichteten Zimmer, ein 28 Grad warmer Außenpool, ein Spa Bereich mit vier Saunen sowie ein ausgezeichnetes Restaurant lassen keine Wünsche offen. Einzige Gefahr besteht lediglich darin, das Hotel womöglich gar nicht zu verlassen!
So viel zum ersten Update aus Meran. Ein weiteres Highlight steht bereits kurz vor uns: heute Abend fahre ich nach Laas im Vinschgau und werde an einem exklusiven Dinner in einem Marmorstollen auf über 1600 Meter Höhe teilnehmen.

MEHR

Restaurant Kuppelrain

 

Der Küglerhof

39019 Dorf Tirol bei Meran
Südtirol – Italien