Schönheit – Ein Wort, welches uns durch den Alltag begleitet und ständig in unseren Köpfen präsent ist. Doch was ist nun visuell „schön“? Und wer entscheidet was „schön“ ist? Die rumänische Fotografin Mihaela Noroc zog 2013 in die Welt um für sich genau diese Fragen zu beantworten. Zu weichgespült das Schönheitsideal in sämtlichen Hochglanzmagazinen und TV-Sendungen, die uns meistens nur einen Schönheitstypus weismachen möchten – 90-60-90, blond, möglichst westlich. Davon hatte die nun 32-Jährige genug, wollte über den Tellerrand der gängigen Schönheitsideale schauen und entwickelte ihr international erfolgreiches Fotoprojekt „The Atlas Of Beauty“.

„I photograph women around the world to show that beauty has no bounds“, so Mihaela. Insgesamt hat sie mehr als 2000 Frauen und Mädchen porträtiert in über 50 Ländern. In Metropolen wie New York und Berlin, aber auch in entlegenen Landschaften Äthiopiens, Irans und selbst in Nord Korea fand Mihaela wunderschöne Frauen, die ihren eigenen Vorstellungen von „schön“ entsprachen. Keine Porträtierte gleicht der anderen und doch strahlt jedes einzelne Bild einen hohen ästhetischen Wert aus: Selten sind die Frauen in Mihaelas Bildern geschminkt und überzeugen durch natürliche Schönheit. Und vielleicht ist genau das der Schlüssel zu unserem allgemeinen Schönheitsempfinden: Selbstbewusstsein, gepaart mit Natürlichkeit.

Wer den gesamten Atlas der internationalen Schönheiten ansehen möchte, sollte die Ausstellung von Mihaela in Berlin nicht verpassen. Vom 16. November bis zum 21. Januar könnt ihr im F3 – Freiraum für Fotografie Mihaelas Reise durch die Welt der Ästhetik bewundern.

Iran

Groß-Britannien

Rumänien

Nordkorea

Kirigistan

Äthiopien

Italien

Deutschland

Türkei

Kuba

Kolumbien

Südafrika

Mongolei

Nepal

Indien

Griechenland

Russland