…und ich freu mich wie ’ne Schneekönigin! Immerhin war ich dieses Jahr schon einmal im See, zwei Mal am Strand und hatte einen Mini-Sonnenbrand auf der Nase. Muss reichen. Denn: Neuseeland hat gerufen. In vier Tagen fliege ich für I-REF durch die Jahreszeiten ins Land der langen weißen Wolke, aus der dann dicke weiße Flocken schneien werden. Und ich stelle mich darunter und lasse mir die Nase glücklich kitzeln. Das ist der Plan.

Am Anfang steht mein Kopf Kopf. Und der bisher längste Flug meines Lebens. Denn Ihr müsst wissen: Ich war nicht nur noch nie in Neuseeland, bin noch nie Fallschirm gesprungen und habe noch nie Paragliding gemacht. Gebürtige Thüringerin, die ich bin, stand ich – meine Heimat möge mir verzeihen – auch noch nie auf Skiern. Ein Wald- und Wiesenmädchen war ich. Rauf aufn Baum und wieder runter. Und im Winter? Mein letztes Paar Gleitschuhe habe ich 1988 eingemottet. Und dem Wintersport danach die kalte Schulter gezeigt. Bis jetzt. Aber jetzt!

Ihr dürft dabei sein, wenn ich im Sommer in den Winter fliege, um mich waghalsig den zartesten Idiotenhügel hinunterzustürzen, den die atemberaubende alpine Winterlandschaft rund um Queenstown zu bieten hat. Und danach mache ich das, was ich erfahrungsgemäß besser kann: das Queenstown Winter Festival unsicher. Und dann das, was ich mir ganz fest vorgenommen habe: den Schisser in mir überwinden – indem ich mich in die Outdoor-Abenteuer stürze, für die Neuseeland und insbesondere die Gegend um Queenstown berühmt sind. Und vor allen anderen Dingen werde ich mich dem widmen, was ich am besten kann: genießen – Natur, Wein, Essen, Kultur, Menschen – und lachen, was das Zeug hält. Das ist der Plan.

Gemeinsam mit Mitvergnügen-Matze, Reisefreunde-Angelika und Smaracuja-Nina macht sich I-REF-Nadin also am 25. Juni auf, um im Singapore-Airlines-Flieger zu kuscheln, Kiwis zu streicheln, durch Mittelerde zu cruisen, Weine zu verkosten, Schneebälle zu schmeißen und aus dem Himmel auf die Erde zu springen. Im Gepäck: ein mit Liebe gefüllter Neuseeland-vergiss-mein-nicht-Kalender vom Wie-könnte-ich-Dich-jemals-vergessen-Liebsten und eine mit Liebe gehäkelte Neuseeland-Mütze von Mama. Wer wissen will, was in den bunten Kästchen steckt, wie sich die Mütze auf meinem kopfstehenden Kopf macht und ob es sich lohnt, den neuseeländischen Winter gegen den europäischen Sommer einzutauschen, der ist herzlich eingeladen dranzubleiben: hier im Magazin und ab dem 25. Juni täglich auf Facebook und Twitter. Erkennungscode: #nzmustdo. Guter Plan, oder?