Welche Frau ist auch dem misogynsten Chauvi heilig? Klar, seine Mutter. Was könnte also spannender sein, als die Trennung zwischen Müttern und sonstigen Frauen für solche Herren einmal zwanghaft aufzuheben?

Natalia Málaga, Olympiasiegerin, Trainerin des peruanischen Volleyballteams und in Peru für ihr aufbrausendes Temperament bekannt, hat 2014 mit der Boxmarke Everlast eine immens erfolgreiche Kampagne gestartet, in der sie mit einem riesigen, als Boxhandschuh verkleideten Auto, männliche Autofahrer rammte, die von anderen Frauen zuvor in einer eigens dafür programmierten App lokalisiert wurden, weil sie sich im Straßenverkehr weiblichen Fahrerinnen gegenüber unflätig geäußert hatten.

Málaga hat nun die nächste Kooperation mit Everlast vorgestellt. Wieder geht es gegen offen vorgetragenen Chauvinismus und sexuelle Belästigung in der Öffentlichkeit, aber Natalia fährt härtere Geschütze auf. Männer, die häufiger auffällig wurden, wurden nicht direkt konfrontiert, sondern es wurden deren Mütter kontaktiert. Mit Perücke, untypischer Kleidung und versteckter Kamera ausgestattet, laufen die Mütter nun ihren Sprösslingen „vor die Flinte“.

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