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Der heutige Tag wurde dem Anspruch einer Foodie-Reise alle Male gerecht – ins Hotelzimmer bin ich jedenfalls fast zurückgerollt. Aber mal von vorne: Los ging es nach einem schnellen Frühstück im Hotel bereits um 8h in der Früh. Das Ziel war das IRRI , das International Rice Research Institute im 63km südöstlich von Manila gelegenen Los Baños. Dank des Verkehrs braucht man für diese Strecke gute zwei Stunden – immerhin blieb dabei Zeit sich das vorbeiziehende Land und Leute anzusehen. Einen kulinarischen Zwischenstopp haben wir direkt nach einer Stunde Fahrt eingelegt um am Wegesrand den berühmten Buko Pie zu kaufen. Ich sag nur eins: To die for! Der Kuchen ist mit dem Fleisch von jungen Kokosnüssen und einer Creme aus braunem Zucker und Kondensmilch gefüllt. Sollte sich niemand entgehen lassen!


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Ein bisschen Food-Education muss sein: Im IRRI haben wir eine Menge über das wichtigste Nahrungsmittel der Welt – Reis – und seine Geschichte und Bedeutung gelernt. Hier lagert auch die größte Reis-Datenbank der Welt, in der sich alle der Menschheit bekannten Reissorten befinden und zu Forschungszwecken gezüchtet, gekreuzt und gelagert werden. In der Kantine des Instituts, das eng mit der University of the Philippines zusammenarbeitet und einen Campus teilt, haben wir auch zu Mittag gegessen: Als Dessert gab es als Belohnung karamellisierte Bananen, Maniok mit Kokosmilch, Karottenkuchen und Uraro Biscuits.


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Los Baños ist neben der Universität und dem IRRI besonders für seine heißen Quellen bekannt. Aus dem Rückweg hielten wir also spontan an einem der Gewässer an und beobachteten Kinder beim Badespaß. Einer der kleinen Jungs hatte einen noch kleineren Hundewelpen auf dem Arm, den er uns strahlend präsentierte. Die Freundlichkeit der Filipinos kennt wirklich keine Grenzen!

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Der Abend setzte dem Food-Spekatakel dann die Krone auf: Für unsere kleine Gruppe ging es zur Eröffnungsfeier der Madrid Fusión Manila. Das kleine Open-Air Fest fand direkt an der Manila Bay statt und viele Leute tummelten sich um verschiedenste Stände an denen „Filipino Food with a twist“ angeboten wurde. So kamen wir unter anderem in den Genuss von: Ceviche mit Mango, der typisch philippinisch-spanischen Delikatesse Lechon (Spanferkel – hier musste ich passen), Reisnudeln mit Kapern und Oliven, rohe Thunfisch-Wassermelonen-Spieße mit Pesto, gebratenem Adobo-Reis mit Spiegelei und Koriandergrün, Empanadas, Fish Tacos, Mini Burgern mit Pulled Pork und vielen mehr. Die Häppchen waren der perfekte Querschnitt durch die Filipino-Spanische-Fusionküche und haben uns einen tollen Einblick in die kulinarische Kultur des Inselstaats beschert. Beim Feuerwerk noch genüsslich ein Red Horse Bier geschlürft und roll, roll, roll – ab ins Bett!

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Kooperation

Wir bedanken uns beim Philippine Department of Tourism für die Einladung zu dieser Reise und die Gastfreundschaft!