Es gehört zweifelsfrei zu unseren schönsten Privilegien, dass I-REF seit Jahren in zahlreichen Destinationen als Gast willkommen ist und die Möglichkeit bekommt, die verschiedenen Kulturen, Künste und Gepflogenheiten der Menschen unserer Erde persönlich zu erkunden. Wenngleich es manchmal so erscheinen mag, als ob das viele Reisen und das ständige hier und dort, für uns alltäglich sind. So kann ich nur lautstark dementieren: Nein, liebe Leser, das ist es ganz bestimmt nicht! Jedes mal wenn mich einer dieser schweren Vögel in ein neues Land befördert, sich die Tür vom Flugzeug öffnet und sich der Zauber einer neuen, noch fremden Welt vor meinen Augen offenbart, könnte ich haltlos in die Knie gehen.

Zu gerne würde ich noch mehr teilen, euch am liebsten einpacken, euch zeigen wie bunt und vielfältig unsere Erde ist und wie sie duftet, diese Welt. Doch geben wir unser Bestes, fotografieren und schreiben, filmen und socialn was das Zeug hält und versuchen zumindest einen Teil unseres Glücks für euch greifbar zu machen.

Und wir, das bin schon lange nicht mehr ich alleine! Nein, gewiss nicht, das Social Web hat in den letzten Jahren ein wunderes Portfolio an lebendigen Blogs hervorgebracht. Geschrieben von Menschen wie du und ich, die ihr abenteuerliches Leben mit euch da draußen teilen.

Da ich meine Eindrücke von Curaçao bereits letzte Woche ausführlich bei Flair Online vorgestellt habe, nutze ich heute die Chance, die Berichterstattung auf I-REF durch jene Blogs zu erzählen, welche eine Pressereise in einen Familientrip verwandelten.

Drum fragen wir doch mal die Runde: Liebe Yvonne, lieber Christoph, liebe Gigi, Christine und Sebastian, was war denn euer persönlicher Curaçao Moment?

Bildschirmfoto 2014-12-23 um 15.09.11

Christine – Lilies-Diarys: „Es waren diese drei Minuten, als ich über die schwimmende Brücke von Willemstad gelaufen bin. Es war dunkel, die Häuserfassaden strahlten im Scheinwerferlicht, das Meer glitzerte und meine Gedanken rauschten. Es war der letzte Abend, dieser Moment indem das eine Auge weint, weil Morgen wieder alles vorbei ist, und das andere lacht, weil es sich an all die schönen Momente erinnert: Mein Schnorchelgang mit der Gymnastiknudel durch den Ozean, der warme Sommerregen auf der Haut, die leuchtenden Augen der Kräuterhexe, die Tage am Meer, die einsamen Sonnenuntergänge, die Fahrt mit dem Katamaran, als die Riesenwellen mich fast vom Deck gespült hätten und die Farbe des Meeres, dieses unglaubliche Blau. Ja, dieser Spaziergang mit all den Erinnerungen im Kopf, die ich sorgfältig in meinen Koffer lege und mit nach Hause nehme, das war mein schönster Moment in Curaçao. Und wie so oft, gibt es die schönsten Momente nicht als Foto, denn man hat sie mit dem Herzen aufgenommen.“

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Yvonne & Christoph – JustTravelous und VonUnterwegs: „Yvonne und ich sitzen gerade auf ihrer Berliner Couch. Der erste kalte Winterwind bläst durch die Stadt. Draußen macht Xaver Lärm, drinnen machen wir Ching Chang Chong. Warum? Weil uns beiden auf die Frage nach unserem schönsten Moment während der warmen Tage auf Curaçao genau dasselbe in den Sinn kommt – und wir mussten knobeln, wer dir davon erzählen darf. Was soll ich sagen: Papier schlägt Stein. Ich war der Stein. Bitteschön, Yvonne.

Yvonne: Boah, das war der Hammer! Mega! Sowas haben außer uns nur ganz wenige Menschen erlebt. Wir tauchen da gerade so beim Prison Dive rum, ich sehe einen minikleinen aber megahübschen Fisch und tauch ihm mit Kamera im Anschlag hinterher… Auf einmal hör ich (unter Wasser!) Kurt, unseren Tauchguide, von den Twin Divers: „GO! GO! GO!“ Er zieht mich mit einer Wucht von dem minikleinen aber megahübschen Fisch weg, dass ich nicht weiß, wie mir geschieht. Ich weiß auch gar nicht, was da jetzt gerade passiert. Und dann, dann seh ich es auf einmal. Dudum. Dudum. Dudumdudumdudum. Die Haiflosse. Ein HAI! Mit weißen Punkten. Und ziemlich groß! Kurt hält meine Hand fest. Nicht weil er denkt, ich hätte Angst (dafür bin ich in dem Moment auch viel zu geflasht, um mir überhaupt Gedanken über „Oh Gott, der könnte mich fressen“ zu machen), sondern weil er den Moment mit der Kamera (in meiner Hand) festhalten will. Als sich der Walhai wieder verabschiedet, flippt Kurt total aus und gibt uns High Fives unter Wasser! Wir finden es auch toll, sind uns in dem Moment aber gar nicht bewusst, was da eigentlich grad passiert ist: Dass wir einen sechs Meter großen Walhai gesehen haben, den man eigentlich so gut wie nie auf Curacao zu sehen bekommt. Für Kurt war es gerade mal der dritte in über 1000 Tauchgängen. Die Geschichte ging dann auch wie ein Lauffeuer über die Insel. Tage später sprachen wir mit einem Tauchguide am Cas Abao Beach drüber, und er sagte erstaunt: „Ach, ihr seid das!“ Denn auf Curacao, da kennt eigentlich fast jeder jeden. Auch ein Grund, warum ich die Insel so gerne mag. Ach, und Christoph: es heißt Schnick, Schnack, Schnuck. Aber passt schon.

Christoph: Ähm, Schnickschnack. Aber: Hast du schön erzählt, Yvonne. Machst du jetzt heißen Kakao? Bitte?“

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Sebastian – Off The Path: „Curaçao hat mich sehr überrascht, ich hatte viel Strand und Palmen erwartet aber Curaçao überraschte mit felsigen Klippen, üppige Vegetation, versteckte Buchten mit feinem Strand und auf Klein Curaçao mit dem türkisestem Wasser in welchem ich je geschwommen bin. Neben dem vielen Schnorcheln und dem Stand Up Paddeln fand ich Jetflying unglaublich cool. Ich kannte bisher nur ein YouTube Video und habe noch nie die Möglichkeit gehabt das zu machen. Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann doch ziemlich gut und ich bin wie ein Delphin durch das Wasser gesprungen. Das hat echt sau viel Spaß gemacht!“

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Angelika – Reisefreunde: „Ich zweifele, als ich meinen talentierten Vor-Flyboarder sehe, wie er aus dem Wasser schießt und sich wie ein Delphin per Wasserdüsen durch die Luft wirbeln lässt. Dann bin ich dran. Es ist sauschwer überhaupt aus dem Wasser zu kommen und als ich es nach etlichen Versuchen schaffe, halte ich kaum die Balance und knalle mit brachialer Kraft auf das Wasser. Nach 15 Minuten scheine ich den Dreh rauszuhaben und fühle mich wie James Bond bei einem seiner Abenteuer. Flyboarden ist anstrengend, man hat danach blaue Flecke – aber es lohnt sich!“

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Zu guter Letzt – meine Person: „Ganz ehrlich, wirklich entscheiden kann ich mich hier nicht – doch eins ist klar, mit sportlichen Höchstleistungen konnte in der Karibik nicht punkten. Während meine lieben Kollegen entweder über oder unter dem Meer körperlich performten, war ich gerade mal damit beschäftigt meinen Schnorchel in die Rechte Position zu bringen. Klares Highlight war daher definitiv Klein Curaçao! Dieser blaue Wahnsinn im Süden der Hauptinsel traf mich völlig unerwartet und jeder Tourist, der sich dieses Schmuckstück entgehen lässt, hat ein ordentliches Stück Paradies verpasst. Ich danke für diese wunderbare Zeit ihr Lieben.“


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