Indigene Völker stellen eine unglaubliche Relevanz für die heutige Gesellschaft dar, auch wenn sie manchmal übersehen wird: Naturvölker und andere Bevölkerungsgruppen mit langwieriger Geschichte sind wichtige Kulturträger historischer Mythen und Legenden, die in den jeweiligen Stämmen von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Doch durch westliche Einflüsse schrumpft die Anzahl indigener Völker tagtäglich und ihre individuellen Lebensweisen können nicht weitergegeben werden. Der Sinchi Fotowettbewerb versucht in Momentaufnahmen, die Kulturen und Traditionen dieser Urvölker zu konservieren. Dafür hat eine Jury professioneller Fotografen, Starfotograf Jimmy Nelson, Laura-Beltran und Wayne Quilliam, unter vielen Einsendungen die besten Fotos gekürt, die die indigene Bevölkerungen am Besten widerspiegeln.

Die Absicht des Netzwerkes für Indigene Organisationen ist es, Aufmerksamkeit auf das ungefilterte Wissen und Weisheiten von Natur- und Urvölker zu richten. Die Ausstellung der Preisträger kann im Pakhuis de Zwijger bis zum 6. Oktober in Amsterdam besichtigt werden.

Platz 1: Josue Rivas (USA / Mexiko)

Der Fotograf porträtierte die Standing Rock Bewegung 2016.

Platz 2: Delphine Blast (Frankreich/ Bolivien)

In ihren Fotos fing Delphine die traditionelle Folklore bolivianischer Frauen ein.

Platz 3: Chris Hopkins (Australien)

Chris porträtierte das Volk der Mentawai in Indonesien, welches eines der letzten Jagd-Völker der Erde gilt.

Platz 4: Manuel Seoane (Bolivien)

Manuel war hautnah bei der „Fiesta del Preste“ dabei, welches ein traditionsreiches Event der Aymara Bevölkerung in Bolivien ist.

Titelbild: Manuel Seoane