Auf seiner abenteuerlichen Peru-Reise letzten Jahres konnte Norman schon ein wenig von der Schönheit und Einzigartigkeit Perus erblicken und verspüren. Neben weltbekannter Highlights wie dem Machu Picchu und der Metropole Lima konnte er auch einige weniger touristische Sehenswürdigkeiten wie „die weiße Stadt“ Arequipa oder die historischen Ruinen der Inkas im Urubamba Tal entdecken. Dennoch warten noch so viele aufregende Schätze und geheimnisvolle Orte im Land der Inkas, die wir euch nicht vorenthalten wollten. Ob für den anstehenden Urlaub oder sogar als baldiger Gewinner unserer Verlosung – diese Geheimtipps solltet ihr euch für euren Peru-Aufenthalt merken!


1. Q’eswachaka Brücke

Die 28 Meter lange und ca. 1,20 Meter breite Seilbrücke befindet sich südlich von Cusco und wurde vor ca. 500 Jahren von den Inkas angefertigt. Die Brücke diente als stabiler Transportweg von Waren und Tauschobjekten, aber selbst Alpakas und Lamas konnten mühelos auf den dicken Seilen der Brücke laufen. Alljährlich im Juni wird die Brücke neu errichtet: Dabei versammeln sich die Menschen aus den nahegelegenen Ortschaften um die Brücke neu zu konstruieren. Frauen und junge Mädchen flechten die Seile, während die Männer die Seile zu einer Brücke verknüpfen. Diese wird dann von traditionellen Priestern geweiht. Die raffinierte Brückenbaukunst der Inka und das alljährliche Brückenfest sichern Q’eswachaka einen Platz in der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.


2. Choquequirao

Choquequirao ist eine eine Ruinenstadt der Inkas im Süden Perus. Durch die Ähnlichkeit mit der wohl berühmtesten Inkasstadt der Welt, Machu Pichu, wird die teilweise ausgegrabene Stadt auch „Schwester des Machu Pichu“ genannt. Ihr eigentlicher Name bedeutet so viel wie „Wiege des Goldes“. Da Choquequirao nur durch einen mehrtägigen Fußmarsch zu erreichen ist, sind vergleichsweise wenig Touristen hier unterwegs. Ein Ausflug zur Inkasstadt lohnt sich dennoch, da die Gebäude in einem exzellenten Zustand sind. Außerdem findet man in der Ruinenstadt auch die sogenannten „Lama-Terrassen“, die mit Mosaiken von Lamas und Alpakas bestückt sind.


3. Nazca-Linien

Gut, ein wirklicher Geheimtipp sind die beeindruckenden Nazca-Linien in der Nazca-Wüste nun nicht, trotzdem wollten wir sie euch nicht vorenthalten! Schließlich sind die riesigen Geoglyphen, also Scharrbilder auf dem Erdboden, ein Beweis für die unglaubliche Präzision der Inkas. Die Scharrbilder stellen meist mystische Figuren aus der Inkakultur da, die bis zu 20 km lang sind. In Form von Linien, Trapezen und Dreiecke sind so Menschen, Affen, Vögel und andere wichtige Figuren dargestellt. Bis heute ist ungeklärt, wie die Inkas die riesigen Zeichnungen konstruiert haben. Selbst die Theorie, dass Aliens das UNESCO-Welterbe angefertigt haben sollen, wurde schon aufgestellt!

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4. Regenbogenberg

Ein beliebtes Fotomotiv ist der Vinicunca Berg in Peru, der aufgrund seiner schillernden Farben auch „Regenbogenberg“ genannt wird. Die geologische Zusammensetzung des Berggesteins, dessen Mineralien das Licht der Sonne reflektieren, ist verantwortlich für die bunt anmutende Berglandschaft. Diese ist allerdings schwer zu erreichen, sechs Tage soll es dauern, um den Gipfel des Berges erreicht zu haben. Doch die atemberaubende Farbkulisse ist definitiv eine Wanderung wert.


5. Paracas

Paracas lockt mit seinen traumhaften Stränden, die sowohl zum Surfen, als auch für relaxende Strandurlaube bestens geeignet sind. Außerdem findet man im Nationalreservat Paracas eine hohe Anzahl von Mähnenrobben, Blaufußtölpeln, Pelikanen, Humboldt-Pinguinen und anderen Meeressäugern und Seevögeln. Wie auch im nahegelegnen Nazca findet man auf der Halbinsel eine riesige Felszeichnung, den „Kerzenleuchter von Paracas“ der aber deutlich jünger ist.

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6. Huacachina

Südlich von Perus Hauptstadt Lima befindet sich Huacachina, eine Oase mitten in den sandigen Dünen. Der Legende nach lief eine wunderschöne Inka-Prinzessin durch die hohen Dünen, die sich selbst in einem Spiegel bewunderte. Ein Jäger beobachtete die Prinzessin und als sie seine voyeuristischen Blicke spürte, lief sie weg und ließ den Spiegel fallen, aus dessen Glas sich eine kleine Lagune mitten in der Wüste bildete. Heute dient die Oase als Erholungsort, in den umliegenden Dünen wird „Sandboarding“ angeboten.


7. La Rinconada

Wo manche aufgrund der extreme Höhen nach Luft schnappen, leben ca. 40.000 Menschen auf ca. 5.100 Metern Höhe im Andengebirge. Willkommen in La Rinconada, der höchsten Stadt der Welt! Erreichen kann man die Kleinstadt nur durch vereiste Straßen und auch sonst hat die Stadt keine besonders ausgeprägte Infrastruktur. Vom Goldfieber gepackt zogen Bergarbeiter in die  Stadt mit der nahegelegnen Goldmine. Viele von ihnen arbeiten 30 Tage lang ohne Entgelt und können sich am 31. Tag so viel Gold mitnehmen, wie sie finden und tragen können.


8. San Pedro Friedhof in Ninacaca

Der San Pedro Friedhof in der kleinen Stadt Ninacaca ist kein gewöhnlicher Friedhof: Statt grauen Gräbern und melancholischer Stimmung besteht der Friedhof aus bunten Minaturgebäuden. Die kleinen Häuser für die Toten sind in verschiedenen architektonischen Stilen gebaut, so steht eine peruanische Kirche neben einem Kreml-anumetenden Gebäude. Die Monumente sollen die Herkunft und religiösen Glauben der Toten reflektieren.

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9. Gocta Wasserfall

Erst 2002 wurde der 771 Meter hohe Wasserfall in der Amazonas-Region durch einen deutschen Entwicklungshelfer entdeckt. Durch seine extreme Fallhöhe gilt der Gocta Wasserfall als dritthöchster Wasserfall der Welt, noch vor den Yosemite Falls in Kalifornien. Im Umkreis findet sich außerdem ein 3.300 qm großes Naturreservat, indem viele vom Aussterben bedrohte Tierarten leben, wie z.B. seltene Kolibri- und Papageienarten.


10. Pozuzo

Ebenfalls in den Tiefen des Regenwaldes lokalisiert, ist Pozuzo die „einzige deutsch-öszerreichische Kolonie der Welt“. 1857 machten sich mehrere Bewohner des Tiroler Oberlandes auf den Weg in ein neues Leben am anderen Ende der Welt. Heute lebt das Dorf mit seinen 1.500 Einwohnern vor allem durch den boomenden Tourismus und lockt interessierte Besucher mit traditioneller österreichischer Kultur, Architektur und sogar österreichischem Essen.

 

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