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„Wenn Obdachlose besser aussähen, würden wir ihnen vielleicht helfen.“, schreiben sie. Und: „Ich hasse es, wenn es draußen kalt wird, weil dann alle Obdachlosen in den Bus steigen.“ In diesem Video lesen Obdachlose Tweets über sich vor, die an Boshaftigkeit kaum zu übertreffen sind.

Das Prinzip kennen wir aus der Show von Jimmy Kimmel, nur dass es dort Promis sind, die Gemeinheiten über sich vorlesen. Hier sind es allerdings 140 Zeichen, die weh tun, weil kein Panzer aus Popularität und Selbsironie schützt.

Die Wohltätigkeitsorganisation Raising the Roof, die hinter dem Video steht, startete die Kampagne Humans for Humans mit dem Ziel, gängige Vorurteile zu zerstreuen, den Obdachlosen eine Stimme zu geben und einen Dialog anzustoßen, der hoffentlich dazu beiträgt, die Situationen verstehen zu lernen, die Menschen in die Obdachlosigkeit treiben.

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