New York ist bekannt als „die Stadt, die niemals schläft“. Doch in den Bildern von Genaro Bardy scheint selbst die Riesenmetropole ein kleines Nickerchen eingelegt zu haben. Bardy fotografierte die Stadt in den frühen Morgenstunden von Thanksgiving 2016. Diesen Tag verbringen viele Amerikaner mit ihren Familien, sodass ein Großteil der zugezogenen Städter zurück in ihre Heimatorte kehren um dort die Festlichkeiten zu verbringen.

Berühmte Sehenswürdigkeiten und Hauptschlagadern der Stadt wie die Wall Street und der Times Square sind komplett leer gefegt und geben einen ganz ungewohnten Blick auf die Stadt, die man normalerweise als dynamisch und schnelllebig assoziiert.

Das menschenleere New York ist nicht die einzige Stadt, die Bardy in ausgestorbener Atmosphäre fotografierte: So startete er  2014 mit einem verlassenen Paris das Projekt, London und Rom hat er ebenfalls portraitiert. Mit einem Kickstarter Projekt versucht sich Bardy seine eigene Ausstellung zu finanzieren.