Spätestens seit dem aktuellen Fall um WELT-Korrespodent Deniz Yücel ist klar: Journalisten leben gefährlich. Allein in der Türkei sind in den letzten Monaten 156 Medienhäuser geschlossen worden und 2500 Journalisten haben ihren Job verloren. 120 Journalisten wurden verhaftet. Ausgegebenen Anlass hat das Nachrichtenmagazin eine Karte erstellt, die einen Überblick zur internationalen Pressefreiheit gibt.

Aus dieser geht hervor, dass Mexiko mit vier getöteten Journalisten allein schon dieses Jahr wohl das gefährlichste Land für Medienmenschen ist. Durch extreme Korruption, kriminelle Kartelle und gewaltsame Bandenkriege ist die objektive Arbeitsweise von Journalisten tagtäglich in Gefahr. Auch in der Rangliste der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) belegte der lateinamerikanische Staat Platz 147 von 180 in Sachen internationaler Pressefreiheit.

Die Länder, in denen am meisten Pressefreiheit herrscht, sind Norwegen (1), Schweden (2) und  Finnland (3). Deutschland belegt den weltweit 16. Platz. Das Schlusslicht der internationalen Pressefreiheit ist Nordkorea (180).

via WELT