Every day life in an enclosed Carmelite Monastery

Um herauszufinden, was unsere Gesellschaft ausmacht, muss man den Fokus auf Dinge richten, die davon abweichen. Der britischen Fotografin Ibolya Feher wurde nach ausführlichen Gesprächen mit der Äbtissin Zugang zu einem Kloster der Karmelitinnen in Cornwall gewährt, um für ihr Projekt „Sisters of Sclerder“ den Alltag der Nonnen zu porträtieren.

Der Orden der Karmelitinnen ist einer der ältesten und strengsten innerhalb der katholischen Kirche. Die Schwestern in der 200-jährigen Abtei Sclerder pflegen die Kontemplation als Weg, die Stimme Gottes zu empfangen und reden, abgesehen von den beiden täglichen Freizeitphasen, nur da, wo es unumgänglich ist. Ihr Leben ist geprägt von Abstinenz, Bescheidenheit und Keuschheit und dem Gebet gewidmet.

Trotz (oder gerade wegen?) der völligen Opposition zu der von Materialismus und Technologisierung angetriebenen britischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, hatte die Fotografin stets den Eindruck, dass jene simple Strukturen die Harmonie und das Glück der Gruppe nicht im Geringsten schmälern. Ihre Bilder strahlen eine fast familiäre Wärme aus und reflektieren damit die Art, wie Ibolya Feher ihren Aufenthalt dort erlebt hat.

Every day life in an enclosed Carmelite Monastery
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Every day life in an enclosed Carmelite Monastery
Every day life in an enclosed Carmelite Monastery
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Every day life in an enclosed Carmelite Monastery
Every day life in an enclosed Carmelite Monastery

Alle Bilder © Ibolya Feher