Wenn an der Oberfläche kein Platz mehr ist, muss man in den Untergrund gehen: Das Pariser U-Bahnnetz umfasst mit 303 Stationen beinahe doppelt so viele wie das Berliner Pendant. 16 davon sind jedoch seit Jahrzehnten außer Betrieb gesetzt und stauben, von einer Handvoll Film- und Werbedrehs abgesehen, seitdem vor sich hin.

Das Architekturbüro OXO Architectes um Chefplaner Manal Rachdi hat das Potenzial, das in solchen unterirdischen Räumen steckt, erkannt und mit visionären Nutzungsmöglichkeiten experimentiert: Schwimmbäder, Gärten, Galerien, Restaurants oder Nachtclubs könnten dort entstehen und so die prekäre Lage solcher Kulturräume an der Oberfläche entlasten.

Wie wundervoll das aussehen könnte, zeigen einige Entwürfe für die Station Arsenal in der Nähe der Bastille, die bereits mit Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 geschlossen wurde.

 

 

 

 

Alle Bilder © OXO Architectes

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