Wie gut Kunst und Religion zusammen interagieren können sieht man in der neusten Portraitserie des talentierten Fotografen Omar Reda. Der Libanese reiste nach Nepal um die hinduistischen Sadhus zu fotografieren. Vier bis fünf Millionen heilige Männer leben in Indien, weitaus weniger in Nepal. Sie sind für ihre Spiritualität bekannt und  angesehen.

Leicht sind sie durch ihre farbenprächtige Bemalung zu erkennen, die ihre Nähe zu den verschiedenen Gottheiten im Hinduismus symbolisieren soll. Sie leben nomadenförmig und entziehen sich freiwillig dem häuslichen Komfort und wohnen temporär in Höhlen oder hinduistischen Tempeln. Sie leben von Spenden der indischen und nepalesischen Bevölkerung, die sie im Gegenzug durch Segnungen und Gebete bekommen.