Denkt man an das vorderasiatische Land Irak, werden Wenige das Kriegsgebiet mit dem Modebegriff in Verbindung bringen. Schließlich ist die Geschichte des Landes geprägt von meist blutigen Auseinandersetzungen und langjährigen Kriegen.

Doch eine Gruppe modebewusster, junger Männer versucht mit der Kraft von Social Media gegen das negative Image des Landes entgegenzuwirken: Die Gruppe nennt sich „Mr.Erbil„, benannt nach der kurdischen Hauptstadt. Bestehend aus ca. 30 Kernmitgliedern bezeichnen sich die Kurden als „Iraks erster Mode-Club für Gentlemen“. Ihr Stil ist eine edle Kombination aus westlichen Modeeinflüssen und traditionellen Mustern und ist eine Anlehnung an den sogenannten „Effendis“-Stil, den Lifestyle der früheren kurdischen Landbesitzer.

Mit ihrem Instagram-Account, der mittlerweile knapp 33.000 Folllower aus aller Welt aufweisen kann, will „Mr. Erbil“ nicht nur Fashion-Statements setzen, sondern auch politische. So setzt sich die Gruppe auch in hohem Maße für Frauenrechte in Irak ein und unterstützt deren Gleichstellung.

Außerdem will „Mr.Erbil“ zur Erhaltung der kurdischen Kultur beitragen und jungen Männern signalisieren, dass auch Männer modeinteressiert sein können.

Fotos via „Mr. Erbil