Dass ein Pflänzchen auf dem Schreibtisch oder ein Parkspaziergang in der Pause sich auf unser Wohlbefinden am Arbeitsplatz auswirken ist bekannt. Dies sind jedoch lediglich visuelle Stimuli – wie steht es aber um’s Auditive?

Mittlerweile darf in vielen Büros nebenher die eigene Lieblingsmusik durch die Kopfhörer summen. Anhand neuer Studien wurde jetzt getestet, welche Sounds auch die Produktivität beeinflussen. Bisherige Ergebnisse: Physisch gab es keinen messbaren Unterschied zwischen Mozart und Stille. Beim Meeresrauschen jedoch sank Muskelanspannung als auch die Herzfrequenz. Ähnliches kam bei anderen Naturgeräuschen heraus. Eine zweite Studie fragte sich ob, und welche Sounds während harter kognitiver Arbeit stören oder helfen. Unter den verschiedenen Sounds (Rauschen, Bürogeräusche, Meeresrauschen) gab es keinen messbaren Unterschied in puncto kognitiver Leistung. Jedoch gaben die Teilnehmer an, sich beim Geplätscher von Wasser und Meer am besten konzentrieren zu können. Nur bei kompletter Stille waren die Ergebnisse schlechter. Während einer anspruchsvollen Ausgabe ist die Konzentration sehr hoch, daher auch wenig bis gar keiner Fokus auf Geräusche. Jedoch boosten die Naturgeräusche die Leistungsfähigkeit um einiges, wenn man sie abseits von den Momenten starker Konzentration hört, beispielsweise der Pause. Neben Büros könnte das Schaffen von Soundlandschaften auch in Krankenhäusern für mehr Wohlbefinden sorgen.

(via) Beitragsbild: i-ref in Südafrika