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Wer viel lacht, versteht es oft auch ganz gut, traurig zu sein. Und manchmal, in sehr lebendigen und doch auch stillen Momenten, kreuzen sich die Wege der beiden Gefühle. Gleichzeitig glücklich und traurig sein, beschreibt den Zustand leichter Melancholie, den ich wie einen dicken, fetten Honigtopf bis auf den letzten zähflüssigen Tropfen ausschlecke, wenn ich erst einmal angefangen habe, daran zu naschen. Und diesen Topf teile ich mir am liebsten mit Philipp Poisel und seiner weichen, rauen, tiefen, jungenhaften Männerstimme. Gemeinsam sind wir dann aus tiefstem Herzen Froh, dabei zu sein und fragen uns zur gleichen Zeit: Wie soll ein Mensch das ertragen? Dann fahren wir in Gedanken Bis nach Toulouse und sind so dermaßen hoffnungslos romantisch Als gäb’s kein Morgen mehr.

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