lauschangriff_thang_top5_2014

Tagein, tagaus, das selbe nervenaufreibende Spielchen im Büro: Die Kopfhörer auf den Ohren, wummende Bässe, liebliche Vocals, die Lautstärke am Limit. Um im eigenen Tunnel, geistig abwesend und ungestört vom hektischen Umfeld arbeiten zu können. Manchmal auch nur als Farce, als geschickte Täuschung – um so zu tun, als ob ich nichts und niemanden höre, gekonnt Fragen aus dem Weg gehen und ignorieren kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Doch wenn Musik im vergangenen Jahr lief, und das tat sie fast täglich mehrere Stunden, dann am häufigsten diese fünf Tracks:


#5 – SZA feat. Kendrick Lamar – Babylon
Ein musikalisches Kunstwerk.

#4 – Jamie xx – All under one roof raving
Ein elektronisches Vorspiel gefolgt von einem Happy End.

#3 – Caribou – Can’t do without you
Ein „Comeback“: An Caribou war 2014 kein vorbeikommen, denn mit OUR LOVE sorgte der kanadische Produzent für das Album des Jahres – und legte vor wenigen Wochen mit dem längsten Mixtape aller Zeiten, bestehend aus lediglich EIN TAUSEND Songs, gewaltig nach.

#2 – ODESZA – Say My Name
Ein fabelhaftes Duo: Odesza. Die beiden Produzenten aus Seattle schafften vergangenes Jahr den endgültigen, internationalen Durchbruch und konnten mich beim Konzert im Gretchen verzaubern. So sehr, dass die Single „Say My Name“ in dieser Topliste nicht fehlen darf.

#1 – Ryn Weaver – Octahate (Cashmere Cat Remix)
Ein bezaubernder Neuling: Dieser Beat, dieser Bass, diese Stimme, dieser Remix – ein wortwörtlicher Laserangriff auf die Gehörgänge, der die Gehörgänge einmal gründlich durchspült. Meine persönliche Nummer 1 des Jahres, auch wenn das geniale Stück von Newcomerin Ryn Weaver vermutlich 98% der Leser hier nicht kennen werden.


Die Songs findet ihr alle in meinen Mixtapes aus dem Jahre 2014 auf electru.de und natürlich auch auf Soundcloud.