Mitte des 20. Jahrhunderts formte sich in der serbischen Hauptstadt Belgrad eine Architektur, die wie in vielen Staaten des Ostblocks von der sozialistischen Moderne, vom sozialen Realismus und Brutalismus geprägt wurde. Trotz einer schwierigen politischen Vergangenheit, standen die futuristischen Gebäude für eine gewisse moderne Freiheit des Staates und galten über die Ländergrenzen hinaus als Vorbildfunktion. Der Fotograf Mirko Nahmijas zeigt mit seiner Serie „Minimal Belgrad“ die bekannteste Architektur Belgrads, die eher an Szene eines futuristischen Films erinnern, als an längst vergangene Zeiten.