Jeder Ur-Berliner ist der festen Überzeugung, dass die kultigen 24-Stunden-Läden in der Hauptstadt, auch „Spätis“ genannt, eine einzigartige Erfindung Berlins seien. Doch in der bulgarischen Hauptstadt Sofia findet sich ebenfalls dieses Phänomen wieder – und zwar in den Kellern der Stadt!

Die Late-Night-Shops in Sofia werden „Klek“ genannt, was „Knie“ bedeutet. Kein Wunder, schließlich muss man sich ein wenig nach unten bücken, um die große Auswahl von Alkoholen, Zigaretten und Snacks zu sehen. Manche „Klek“-Verkäufer bieten sogar Schuhreperaturen und Kaffee an!

Klek Shops waren eine der ersten Handlungsmöglichkeiten nach dem Zerfall der Sowjetunion. Die kleinen Keller-Läden läuteten den Kapitalismus auf Sofias Straßen ein.

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