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„Da ist diese Fantasie-Maschine, die ich finden will.“

In meinem Kopf besitzt sie ein breites Fliessband, auf dem sie Dinge ins Innere transportiert.

Drinnen arbeiten Zahnräder und Zylinder, aber die hat nie jemand zu Gesicht bekommen. Es gibt keinen Tank, keinen Schornstein. Die Maschine läuft scheinbar von selbst. Aus eigener Kraft oder vielleicht mit Hilfe eines oder mehrerer Akkus.

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Es existieren Millionen dieser Maschinen in Kuba. Sucht man danach, stößt man auf Menschen, die sie bedienen.

Die Menschen legen spärlichste Lebensmittel auf das Fliessband der Maschine und servieren Festmähler. Sie gehen mit alten, schrottigen Autos und kommen wieder mit alten, schrottigen, funktionierenden Autos. Sie stecken Armut und Hektik in die Maschine, heraus kommen Ausgelassenheit, Lebensfreude, Salsa und Siesta.

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Kuba hat es dieser Fantasie-Maschine zu verdanken eines der interessantesten und sehenswertesten Reiseziele überhaupt zu sein.

Neben der Vielzahl an karibischen Traumstränden und imposanten Kolonialstädten sind es aber vor allem die Kubaner, die dieses Land so wunderbar abwechslungsreich gestalten. Und ihre Maschinen. Wenn es sie gibt.

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