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Tokio ist nicht nur eine der größten, sondern auch der modernsten und betriebsamsten Metropolen auf dem Erdball. Man denke da nur an die berüchtigte U-Bahn oder die ikonische, in Fotografie und Film so oft präsente Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya. Die Stadt ist also ein Paradies für Fotografen, die sich der klassischen Street Photography verschrieben haben, denn ein Ort, der sich in einer konstanten Rush Hour befindet, bietet sich im Sekundentakt verändernde Motive.

Tatsuo Suzuki wurde in Tokio geboren, ist dort aufgewachsen und kennt sich folglich bestens aus. Seit 2008 ist er mit seiner Kamera auf den Straßen seiner Heimatstadt unterwegs, den Auslöser immer im Anschlag, die Augen wachsam auf seine Umgebung gerichtet.

Mal melancholische Momentaufnahme, mal hektisch-drängende Mehrfachbelichtung, kreisen seine schwarz-weißen Fotografien immer um ein permanentes Thema: das Individuum im Sog der Masse. Aufnahmen, auf denen die Menschen wie ferngesteuerte Roboter wirken, stehen neben solchen, in denen eindringliche Momente der Intimität zwischen Fotograf und Fotografiertem Bahn brechen.

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Alle Bilder © Tatsuo Suzuki

 

 

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