Eigentlich auf der Suche nach romantischen Landschaftsbildern für eine amerikanische Reisefirma entdeckte der britische Fotograf Kit Oates die wilde Seite Tansanias. Während seiner Recherche sah er Motorrad fahrende Männer die kleinen Ortschaften und Städte durchfahren und war von der Freiheit und Unabhängigkeit der Biker sofort begeistert. Mehrere Tage begleitete er die Männer bei ihren tagtäglichen Motorradtrips in den Randgebieten von Arusha, einer der größten touristischen Regionen Tansanias.

Die Bikes werden von den Einheimischen „Toyos“ genannt und werden zu günstigen Preisen aus China importiert und eigenen sich optimal für die langen und holprigen Wegstrecken zwischen den einzelnen Dörfern. Manche nutzen ihre Drahtesel zusätzlich für kleinere Taxi-Dienste. Trotzdem gibt es ein Problem: Wenige besitzen eine angemessene Fahrausbildung und riskieren ihr Leben für den Sport.