The Guardians

Man hat es nicht heutzutage nicht gerade leicht als kleiner Dienstleister. Die Allverfügbarkeit derselben Produkte im Internet und Supermärkten, Einkaufszentren und Großketten machen den kleinen Laden von nebenan zur bloßen Randerscheinung. Eine Entwicklung, die der französische, in Montreal lebende Fotograf Vladimir Antaki sehr bedauert.

Also beschloss er, diesen „Hütern der urbanen Tempel“, denen wir jeden Tag begegnen, ohne sie zu bemerken, ein visuelles Tribut zu zollen. Er begann in jeder Stadt, in die er reiste, Kioskbesitzer, Antiquariatsbesitzer oder Eisenwarenhändler zu fotografieren.

Dabei passt diese Metapher der „Guardians“ sehr gut, sind die Verkaufsflächen doch meist mit allerhand Buntem, Verschrobenem und Verrücktem überfrachtet. Viele der Besitzer verfügten über ein ausgesprochen ein breites Arsenal an lustigen, berührenden und merkwürdigen Anekdoten und waren froh, dass sich jemand für sie interessierte.

Über vier Jahre hinweg reiste Vladimir bereits in Städte auf vier Kontinenten und traf dabei auf unzählige Ladenbesitzer. Jedes Foto wird bei der ersten Begegnung aufgenommen und gründet dabei lediglich auf einem kurzen Kennenlernen mit den jeweiligen Besitzern.

Die Serie „The Guardians“ wurde mit dem Infopresse LUX prize ausgezeichnet. Gerade ist Vladimir auf der Suche nach Unterstützern für eine Dokumentation zum Thema.

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catherine
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Alle Bilder © Vladimir Antaki

 

 

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