Die zehn Forscher glaubten ihren Augen kaum, als sie die isolierten Danger Islands im Nordosten der Antarktis betraten: Vor ihnen lag eine gigantische Kolonie von Adeliepinguinen, die in der Region sesshaft sind. Ca. 751.527 Nester bei einer Population von 1,5 Millionen Pinguinen wurden gezählt, was wiederum ca. 20% der gesamten Pinguinanzahl in der Antarktis ausmacht. Erst aufgrund von auffälligen Satellitenbildern ließen die Forscher auf eine unentdeckte Kolonie der Pinguine schließen.

Auf diesen Bildern wurden enorme Mengen des typischen pinkfarbenen Pinguinkots ausfindig gemacht. Schon im Dezember 2015 startete die zwölfköpfige Expedition auf die Inseln des Weddel-Meers, die endgültigen Forschungsergebnisse wurden diesen Freitag veröffentlicht. Die Entdeckung steht im Kontrast zu den allgemeinen Rückgang der Adeliepinguine, der durch Klimawandel und Fischerei beeinflusst wird.

 

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