Bis heute glaubte man in der wissenschaftlichen Menschenforschung, der Anthropologie, dass der heutige Mensch nur mit zwei menschlichen Vorfahren verwandt sein kann. Diese zwei sogenannten Hominiden sind der europäische Neandertaler und der sibirische Denisova-Mensch, die beide. Doch US-Wissenschaftler haben in der DNA südpazifischer Inselbewohner, den Melanesen, wohl Spuren einer dritten, noch fremden Vor-Menschenart gefunden. Während die Bewohner des nächstliegenden Landes einen Denisova-DNA-Anteil von 2,74% haben, weist die DNA der Bewohner der östlich gelegenen Inseln nur einen Anteil von 1,1% auf. Um eine tatsächlich unbekannte Ur-Menschenart zu bestätigen, benötigt es allerdings noch weitere Beweise.