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Die kleine japanische Insel Okunoshima, 12 Minuten mit der Fähre von Hiroshima entfernt, hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Touristen-Higlight entwickelt. Nicht unbedingt wegen der japanischen Kultur und Geschichte sondern wegen einer Tierart, die die gesamte Insel bevölkert: Kaninchen!

Diese hoppeln in Massen durch Okunoshima herum und keiner weiß wirklich, wie die süßen Langohren eigentlich auf die Insel gekommen sind. Eine Theorie ist, dass die japanische Regierung zwischen 1929 und 1945 die Kaninchen für gefährliche Giftgasexperimente benutzt hat und die Nachkommen dieser Generation nun die Insel für sich in Anspruch genommen haben.

Die kaninchen- und kinderfreundlichere Version des Phänomens ist, dass 1971 eine japanische Grundschule aufgrund Platz-und Geldmangels acht Kaninchen auf der Insel ausgesetzt hat, die sich in kürzester Zeit vermehrt haben. Durch die besuchenden Touristen werden zudem die Tiere gefüttert und sichern sich so ihr Überleben. Möge die zweite Theorie stimmen!

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