Kann man Intimität nachstellen? Das ist die Frage, der die israelische Fotografin Hemya Moran in ihrer Serie „Intimate Strangers“ nachgeht.

Dazu lädt sie zwei zufällig ausgewählte Menschen ein, die sich noch nie zuvor begegnet sind, einen kurzen Moment der Intimität nachzuspielen. So zu tun, als seien sie Mutter und Tochter, eine Familie, Liebende. Gemeinsam in die Badewanne zu steigen, zu frühstücken, halbnackt im Bett zu kuscheln.

„Für jedes Bild erschaffe ich einen intimen Moment, eine künstliche Beziehung. In relativ kurzer Zeit habe ich es geschafft, eine Industrie der Intimität zu erzeugen.“

Sie interessiert sich für die Atmosphäre zwischen Fremdheit und erzwungener Vertrautheit, Offenheit und Schamgefühl, die unendlichen Möglichkeiten, die im Moment der ersten Begegnung stecken.

Alle Bilder und das Statement der Fotografin findet ihr hier.

 

 

 

 

 

 

 Alle Fotos © Hemya Moran

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