Unbeschreiblich nah wirken die majestätischen Wildtiere, die der gebürtige Inder Anup Shah in der Region Masai Mara, einer Region im Serengeti Kenias fotografiert. Man wird augenblicklich in den Bann des Krokodils gezogen, das hypnotisierend auf den Betrachter blickt. Oder fühlt sich mitten in der Szenerie der springenden Gnus, die in ihrer Herde eine dynamische Gruppenbewegung erzeugen.

Die kurze Distanz zwischen Tier und Kamera schafft der preisgekrönte Tierfotograf durch verstecke Kameraobjektive und Fernauslöser. Durch diese raffinierte Taktik wurde er schon 14 mal als „Wildlife Photographer of the Year“ ausgezeichnet und veröffentlicht seine atemberaubenden Fotografien in seinem neuesten Buch, „Die letzten Tiere der Mara“. Die portraitierten Tiere sind täglichen Gefahren vom Menschen und voranschreitenden Umwelteinflüssen ausgesetzt, sodass diese Fotografien vielleicht ein paar der letzten Dokumente der vielfältigen Tierwelt sind.

All Photo Credits: Anup Shah / Knesebeck Verlag