Die Mitarbeiter des Hirola Conservation Programme (HCP) staunten nicht schlecht, als sie zwei gespenstisch anmutende Giraffen in der afrikanischen Savanne von Kenia herumstreifen sahen. Schließlich kennt man die riesigen Säugetiere nur braun gepunktet. Bei den schneeweißen Gestalten hielt es sich um ein Kalb und seine 4,50 Meter große Mutter.

Schnell würde man auf Albinismus schließen, der sowohl bei Menschen als auch Tieren verbreitet ist. Doch die Forscher haben eine andere Lösung: Sie vermuten, dass die Giraffen an dem Gendefekt namens Leuzismus leiden. Bei dieser Mutation sieht das Fell weiß und die Haut darunter rosa aus, da die Haut keine farbstoffbildenden Zellen enthält. Hier ein Video der rätselhaften Begegnung: